Schmuck Beduetung

Schmuck

soll verschönern, schmücken, verzieren.
Der Begriff Schmuck hat jedoch mehrere Bedeutungen.

Schmuck, alles was dem menschlichen Körper oder einem Gegenstand hinzugefügt wird, um ihn vor anderen auszuzeichnen“.
Das Wort "Schmuck" ist um circa 1600 aus dem niederdeutschen Wort smuck entstanden, welches  eine Ableitung von "smiegen" (schmiegen) ist. Es hat eine Bedeutungsveränderung von eng anliegen bzw. anschmiegen" stattgefunden.
Schmuck hat eine sehr sehr lange Geschichte. Diese ist genauso alt, wie die Geschichte der Menschheit selbst.
Bereits in der Steinzeit wurden aus Muschel- und Schneckengehäuse, Tierzähnen und Perlen Ketten und Ohrschmuck gefertigt. Sehr früh entstanden Schmuck Anhänger aus Bernstein, der somit zu den ältesten Schmucksteinen überhaupt gehört.
Als dann Kupfer und Bronze zur Herstellung schmückender und verzierender Objekte entdeckt wurde, nahm die Verarbeitung organischer Stoffe wie Tierzähne oder Bernstein ab. Unter Verwendung immer wertvollerer Materialien wurde der Schmuck im Laufe der Jahrhunderte zugleich auch mehr und mehr ein Wertgegenstand, der bei Tauschgeschäften Verwendung fand.
Schmuck entstand anfangs in magischen Vorstellungen. Diese führten zu den Amuletten und Talismanen. Naturprodukte, Steine, Ton, Metall galten hier als Träger magischer Kräfte. Später
göttliche Attribute, Schriftzeichen. Speziell in Ägypten war Schmuck nicht Selbstzweck, er stand vielmehr in engem Zusammenhang und Einklang mit Religion und Magie.

In alten Märchen, Mythen und Sagen gab es schon immer unzählige Beispiele für magische Schmuckstücke, sagenhafte Schätze und Edelsteine mit besonderen Zauberkräften -
bis heute (Herr der Ringe!) hat sich daran eigentlich nichts geändert.

In den Hochkulturen folgt der Schmuck der Stilentwicklung der Kunst (geometrische Motive bei den Griechen, prachtvoll farbiger Glasfluss auf Gold in Rom und Byzanz, pompöse Goldschmiede Kunst in Frankreich und Burgund.)
Im 5. Jh. entwickelten die Germanen aus ihrer eigenen Tradition und den byzantinischen  Techniken eine neue eigenständige Schmuckkunst.
Im Mittelalter waren nur Ringe als Schmuck von Bedeutung. Ansonsten stand die Goldschmiedkunst vornehmlich im Dienste der Kirche.
Anfang des 15. Jahrhunderts blühte in Italien und Burgund eine Luxusgesellschaft auf, und mit ihr auch eine neue Schmuckkultur. Das 16. Jh. bedeutet für die Schmuckkunst Europas eine anhaltende Hoch – und Blütezeit.. Schmuck Anhänger, Halsketten, Schmuckgürtel und auch Schmuck Ringe waren die gebräuchlichsten Schmucktypen. Die Schmuck Gestaltung verwendet am häufigsten Edelsteine.
Der Fingerring, als Liebessymbol oder Trauring spielt vor dem Schmuck Ring eine übergeordnete Rolle.
17./18. Jahrhundert: Ohrringe in vielfältiger Gestalt begleiten die Mode, wie auch Schmuck aus Perlen, Perlarmbänder und Perlen Ketten.
Einzug des Diamanten, dessen Schliff mehr und mehr verfeinert wird.

Trauer- und Gedenkschmuck ist jetzt neben dem Ursprungsland England auch in anderen Ländern Europas zu finden.

19. Jahrhundert: Industrieller Einsatz von Stanzen und Pressen, was zu einer Rationalisierung der Schmuck Produktion führt. Der immer größer werdende Schmuck Kundenkreis kann nun optimal befriedigt werden.
Erste Granat Schmuck Herstellung in Böhmen. Der Böhmische Granatschmuck find Einzug mit üppigen Granat C0lliers und Granat Ringen, Granat Armbändern und Broschen.
20. Jahrhundert: der so genannte Jugendstil entwickelt sich. Zentrum Paris. René Lalique
Prachtvolle filigrane Schmuck Broschen, Schmuck Colliers und Haarschmuck werden gefertigt .Die Themen auch beim Schmuck sind vorwiegend floral.
Art Deco in den 20er Jahren. Verbindung von Eleganz der Form und Kostbarkeit der Materialien findet sich auch wiederum im Schmuckstück.

Schmuck heute: Individuell geschaffener Schmuck, teilweise mit hohem Bezug zu jeweiligen Modefarbe, auf die Persönlichkeit des Trägers abgestellt.
Dies gilt für Herrenschmuck und Damen Schmuck gleichermaßen. Schmuck als Geschenk

Der Hauptakzent der Schmuckstücke  liegt heute weniger auf seinem Materialwert, sondern mehr auf seinem Schöpfer und der Form . Schmuck lässt den persönlichen Stil des Trägers erkennen.
Schmuck kann jedes Outfit individuell vervollkommnen, kann in Szene setzen , provozieren oder schmeicheln.
Ein ausgesuchtes schönes Schmuckstück ist die Krönung eines hingebungsvoll gestylten Outfits, das Tüppfelchen auf dem i.
Es muss auch nicht immer ein Diamant sein. Auch andere Edelsteine oder Schmucksteine können einem Schmuckstück das gewisse Etwas geben.
Selbst perfekt designter Schmuck ohne jeden Stein kann ein absoluter Hingucker sein.

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