
Edelsteine und Edelsteinschmuck
Die wohl bekanntesten Edelsteine sind Diamanten, Rubine, Smaragde, Saphire und
der Aquamarin. Edelsteine sind Mineralien, die sich durch ihre besondere Eigenschaften wie Härte, Seltenheit, Lichtwirkung, Farbe oder Kostbarkeit auszeichnen und deswegen für die Herstellung von Schmuck verwendet werden. Korallen, Perlen oder auch Bernstein werden als organische Mineralien ebenfalls zu den Edelsteinen gezählt. Über die Feststellung der Strichfarbe, Härte, Dichte, Mineralienfarbe, Spaltbarkeit, Tenazität und Bruch kann mit einfachen Mitteln die Bestimmung der Edelsteine erfolgen. Strichfarbe: Es gibt 7 so genannte Kennfarben - blau, rot , gelb, braun, grün, schwarz und weiß. In diese Farben werden Mineralien unterteilt. Härte: Messung anhand der Mohs'schen Härtescala. Hierbei handelt es sich um die Folge von 10 Mineralien, wobei jedes Mineral die vor ihm stehende ritzt.
Härte 1: Talk (mit dem Fingernagel ritzbar) Härte 2: Gips (mit dem Fingernagel ritzbar) Härte 3: Kalkspat (mit dem Messer ritzbar) Härte 4: Flussspat (mit dem Messer ritzbar) Härte 5: Apatit (mit dem Messer ritzbar) Härte 6: Feldspat (ritzt Glas) Härte 7: Quarz (ritzt Glas) Härte 8: Topas (ritzt Glas) Härte 9: Korund (ritzt Glas) Härte 10: Diamant (ritzt Glas)
Dichte: Die Dichte bezeichnet das spezifische Gewicht, das heisst, sein Gewicht in Bezug zu seinem Volumen.
Mineralienfarbe oder Glanz: Lichtbrechung und Reflexion in einem Mineral Spaltbarkeit: Feststellbar durch das Zerschlagen des betreffenden Minerals. Tenazität: Die Tenazität beschreibt die Art, in der eine Substanz auf das Eindringen eines spitzen, harten Gegenstands reagiert. |