
Bernstein![]() Bernstein, auch Amber oder Succinit genannt, zählt zu den ältesten und bis heute beliebten Schmuck- und Heilsteinen der Welt. Er fasziniert durch die unterschiedlichen Farbgebungen, eine hohe Lichtbrechung und den goldgelben Glanz nach dem Polieren. Bernstein ist überraschend leicht. Man will ihn berühren, auf der Haut tragen, als Handschmeichler betasten. Noch heute sammeln die Menschen an der Ostseeküste Bernstein, dem auch eine heilende, schmerzstillende und beruhigende Wirkung nachgesagt wird. Bernstein ist ein Baumharz, das millionen Jahren aus den Wunden von Bernsteinkiefern und anderen Nadelhölzern ausgetreten und an der Luft sehr schnell ausgehärtet ist. Gewaltige Mengen sanken mittels Verfrachtung durch Wasser, Eis und Brandung in tiefe Sedimentschichten ab, wo sie von Sand, Staub und neu gebildeten Gesteinsschichten zugeschüttet wurden und über Millionen von Jahren unter Luftabschluss und Druck dann zu Bernstein wurden. Jeder Bernstein ist ein Individuum. Bernstein kann grundsätzlich überall außerhalb der Polregionen, vornehmlich in den nördlichen und gemäßigten Breiten der Erdhalbkugel gefunden werden. Besonders in der südlichen Ostsee scheint es reiche Vorkommen zu geben. Der dort gewonnene Bernstein wird auch Baltischer Bernstein genannt. Daneben wird das fossile Harz noch in vielen anderen Ländern gefunden und gewonnen. Bernstein eine große Palette von Farbnuancen auf: Gelb bis Braun sind am charakteristischsten, poliert kann er durchsichtig honigfarben schimmern. Manchmal hat Bernstein während seiner Entstehung unzählige mikroskopisch kleine Luftbläschen eingeschlossen, die ihn dann in einem milchigen Gelbton erscheinen lassen. Darüber hinaus nimmt Bernstein durch Oxidation und Verwitterung eine rote Farbe an, während fein verteilter Pyrit dem Bernstein eine grünliche Nuance verleiht. Durch mineralische Einschlüsse bedingt ist mancher Bernstein auch elfenbeinfarben. Die beim dominikanischen Bernstein typische Blaufärbung beruht dagegen auf fluoreszierenden Eigenschaften des fossilen Harzes. Das Wort Bernstein geht auf das mittelniederdeutsche "bernen" (brennen) zurück und bedeutet ursprünglich Brennstein. Schon mit einem Streichholz lässt sich Bernstein entzünden. Beim Verbrennungsprozess entwickelt das Harz einen stark aromatischen Geruch, weshalb Bernstein zuweilen auch als Weihrauchersatz benutzt wurde. Herkunft: fossiles Harz. Härte nach Mohs: zwischen 2 und 3. Farbe: Hellgelb bis Schwarzbraun und farblos. Heilwirkung: Körperlich Er hilft bei Nieren-, Milz- und Magenbeschwerden und lindert alle Formen von Hautkrankheiten wie z.B. Ekzeme, Warzen, Pickel oder Flechten. Wie ein Hustenbonbon in den Mund genommen kann er auch bei Halsentzündung helfen. Seelisch Der Bernstein verhilft zu Wärme und Wohlbefinden. Er hilft Dir dabei, dem Leben mit mehr Hoffnung und Optimismus entgegenzutreten. Er löst Ängste und Nervosität. Außerdem erdet er Dich und läßt Dich die Ganzheit der natürlichen Ordnung erkennen. |