
Aquamarin
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Aquamarine finden sich in Pegmatit-Adern, insbesondere in Graniten, aber auch in metamorphen Gesteinen wie Gneis und als
Mineralseife in Flusssedimenten.
Der größte jemals gefundene Aquamarin-Kristall wurde im Jahre 1910 im brasilianischen Marambaia entdeckt und hatte bei einem Gewicht von 110,5kg oder 520.000 Karat in seiner größten Abmessung eine Länge von 48 Zentimetern. Er ist damit der schwerste jemals gefundene Edelstein. Quelle: <de.wikipedia.org> Der Aquamarin ist einer unserer beliebtesten und bekanntesten Edelsteine und zeichnet sich durch viele gute Eigenschaften aus. Er ist fast so beliebt wie die Klassiker Rubin, Saphir und Smaragd. Verwandt ist er mit dem Smaragd, der wie der Aquamarin zur Edelsteinfamilie der Berylle gehört. Die Farbe des Aquamarins ist allerdings meist gleichmäßiger verteilt als die des Smaragds. Weitaus häufiger als sein berühmter grüner Bruder ist er weitgehend frei von Einschlüssen. Der Aquamarin hat eine gute Härte und einen wunderschönen Glanz. Seine gute Härte macht ihn recht unempfindlich und schützt ihn weitgehend vor Kratzern. Eisen ist die farbgebende Substanz des Aquamarins, dessen Farbenspektrum vom fast farblosen Blassblau bis zum kräftigen Meeresblau reicht. Je intensiver die Farbe eines Aquamarins ist, desto höher wird er bewertet. Manche Aquamarine schimmern leicht grünlich - auch das gehört zu seinen typischen Merkmalen. Nach wie vor jedoch gilt ein reines, klares Blau als typische Farbe des Aquamarins, weil sie die makellose Transparenz und den hohen Glanz dieses Edelsteins so gut zur Geltung bringt. Sein helles Blau weckt Gefühle von Sympathie, Vertrauen, Harmonie oder Freundschaft. Es sind gute Gefühle. Sie beruhen auf Gegenseitigkeit und bewähren sich in dauerhaften Verbindungen. Das Blau des Aquamarins ist eine göttliche, eine ewige Farbe, denn es ist die Farbe des Himmel. Aquamarinblau ist aber auch die Farbe des Wasser mit seiner lebensspendenden Kraft. Und der Aquamarin scheint wirklich das lichte Blau der Ozeane eingefangen zu haben. Kein Wunder, denn der Sage nach stammt er ja auch aus dem Tresor der märchenhaften Seejungfrauen und gilt seit alten Zeiten als Glücksstein der Seeleute. Sein Name ist abgeleitet aus den lateinischen Begriffen "aqua" - Wasser und "mare" - Meer. Es heißt, seine Kräfte kämen dann am besten zur Wirkung, wenn er in sonnendurchflutetes Wasser gelegt wird. Besser ist es aber sicherlich ihn zu tragen, denn das Tragen eines Aquamarins verspricht nach alten Überlieferungen eine glückliche Heirat und soll seine Trägerin froh und obendrein auch noch reich machen - ein idealer Edelstein , nicht nur für Verliebte und Ehepaare. Quelle: <gemstone.org> |