Perlen


Perlen - Der göttliche Schmuck;
Perlen, die Geschichten bergen einzigartiger Schmuck, der von einem Lebewesen produziert wird
Lange Zeit der Schmuck der Könige




Perlen – seit Jahrtausenden schmücken sie Hälse, Arme und Hände von Frauen auf der ganzen Welt. Sie sind allgemeines Symbol für Wohlstand, Weiblichkeit und Schönheit, in arabischen Ländern gelten sie traditionell sogar als Heilmittel gegen psychische Krankheiten und auch in Europa wurden sie im Mittelalter gemahlen in Heiltränke gerührt. Überall auf der Welt jedoch stehen sie für den schönsten Schmuck, den die Natur uns geschenkt hat. Mit ihren zart schillernden Farben und dem seidigen Schimmern faszinieren sie ebenso wie mit dem ungeklärten Mysterium ihrer Entstehung.

Perlen wachsen bekanntermaßen im Inneren bestimmter Muschelarten der Gattung Pinctada. Die genaue Entstehung und ihre biologische Bedeutung ist bis heute aber nicht erforscht.
In der Natur kommen Perlen nur sehr selten vor, weshalb sie heute meistens gezüchtet werden. Doch auch das ist aufwändig und ertragsarm, denn nur 10% der gezüchteten Muscheln produzieren nutzbare Perlen.

Um in einer Perlmuschel eine Perle heranreifen zu lassen, muss der Zellkern einer Muschelzelle in eine lebende Muschel eingesetzt werden. Um den Zellkern lagern sich nun Schichten aus Perlmutt aus der Muschelschale ab, die schließlich die Perle ergeben.

Bis die Perle in der Muschel herangereift ist, vergehen oft mehrere Jahre. Dann aber ist sie bereit zur Weiterverarbeitung zu schönem Schmuck. Perlen werden bevorzugt perfekt rund gezüchtet, doch gerade einmal drei Prozent aller Zuchtperlen erreichen dieses Ideal. Die Merkmale einer echten Perle sind vor allem die Robustheit und Härte, die sich aus den vielen übereinander gelagerten Schichten von Perlmutt ergibt. Die Farbskala reicht von reinem weiß über champagner- und beigefarben bis zu zarten Rosatönen.
Nicht nutzbare, unförmige oder beschädigte Perlen werden zu Pulver zermahlen und finden als Glanzpartikel Anwendung in diversen dekorativen Kosmetika wie z.B. Lidschatten oder Lippenstift.

So entsteht also eine Schmuckperle in einem aufwändigen Verfahren aus einer Zuchtmuschel. Deshalb ist Schmuck, der aus Perlen hergestellt ist, auch teuer und wertvoll. So wird oft versucht, ein günstiger Ersatz für echte Perlen zu finden. Diese künstlich hergestellten Perlen nennt man Imitationsperlen.

Der Großteil der Imitationsperlen ist aus Glas hergestellt. Glasperlen gibt es schon seit frühgeschichtlichen Zeiten in allen möglichen Farben, Formen und Größen. Sie werden aus heißer Glasmasse gewickelt, also um einen dünnen Metallstab geformt. So entstehen große Perlen mit Loch zum Auffädeln.
Eine andere Art Perlen aus Glas herzustellen, ist das Schneiden der Perlen aus langen glasgeformten Röhren.

Perlen aus Glas haben gegenüber den echten Perlen den Vorteil, dass sie günstiger zu erwerben und herzustellen sind. Dabei aber muss die Qualität leiden - echte Perlen sind härter und stabiler als Glasperlen. Außerdem unterscheiden sie sich optisch stark voneinander; eine Glasperle erreicht nie den typischen perlmuttfarbenen Glanz der Zuchtperlen.

Echten Perlen ähnlicher sind die sogenannten Wachsperlen oder Fischsilberperlen. Sie gehören auch zu den Imitationsperlen und bestehen aus einer dünnen Glashülle, die von innen mit Farbe ausgekleidet werden. Der Hohlraum wird dann mit Wachs gefüllt.

Ein dazu oft verwendetes Farbpigment ist das Fischsilber, das aus gemahlenen Schuppen von sogenannten Silberfischen besteht. Diese haben von Natur aus einen perlähnlichen Glanz, der für die Produktion der Wachsperlen genutzt wird.

Auch dieses Imitat erreicht nicht die Qualität einer echten Perle, sieht ihr aber ähnlicher als Kunstperlen aus Glas. Die Haltbarkeit von Wachsperlen ist nicht sehr lang, da die Glashülle leicht beschädigt werden kann.
Das Gleiche gilt für moderne Perlenimitate aus Kunststoffen, die heutzutage in Modeschmuckgeschäften erhältlich sind.

Letztendlich bleibt es die Wahl der Schmuckträgerinnen, ob sie sich für echte, gezüchtete Perlen oder Imitationsperlen aus Glas, Wachs oder Kunststoff entscheiden. Kunstperlen sind günstiger und es gibt sie in einer Vielfalt von Variationen und Farben, die Qualität leidet darunter.. Zuchtperlen sind hochwertig, klassisch im Aussehen und nicht ganz kostengünstig.



Perlen und Perlenschmuck- immer begehrt





 

La Regente

Die Perle wurde 2005 für 2,1 Mio € bei Christies wieder versteigert und ist somit die teuerste Perle der Welt.




Perlen indischer Prinzen               Marie de Bourgogne mit Perlenschmuck

Marie de Bourgogne (1457-1482)
Ecole Flamande
XVe siècle
Chantilly, musée Condé.



die toilette der VEnus
François Boucher
1751
New York, Metropolitan Museum






 Perlenkette-Schmuck mit Perlen


Schmuck antikstil sitemap   Porzellan shop    Schmuckgeschichte    Schmuck Lexikon     Schmuck-kaufen  Hochzeit  Konfirmation-Kommunion  Edelstahlschmuck Silberpflege Edelsteinschmuck Taufschmuck Taufgeschenke Diamantenwissen  Porzellan   Graduierung  Tageshoroskop  Muttertag  Lust auf Kunst  Weihnachten Partnerringe Schmuck vialon® Hochzeitsgeschenke Schmuck früher und heute Valentinstag Schmuck-online Jubiläumsschmuck goldene Hochzeit Galerie Diademe Diadem Silberhochzeit Modetrends  Brautschmuck  Modetrends2006  Muttertag  Schmuckstein Schliffarten  Sternzeichen Symbolschmuck Silberhochzeit Brautschmuck richtig wählen - Brautschmuck günstig Brautschmuck II






schmuck bigis-schatzkiste

 
© Rüdiger Eisinger 2009