Hier können Sie sich Ihre individuellen Brautschleier selbst zusammenstellen
Ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack.
Wir führen Schleier in vielen Varianten und für jeden Geldbeutel.Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Wir wollen dass Sie perfekt aussehen!! Es ist Ihr Auftritt und Sie sollen strahlen und unvergessen schön aussehen.
ALL unsere Brautschleier am Kamm werden nach Order explizit für Sie beim Hersteller gefertigt, daher können wir auch ganz individuelle Längen anbieten, und sind als Sonderfertigung vom Umtausch ausgeschlossen. Bisher gab es noch niemals Kunden, die unzufrieden waren.
Wir sind stolz auf Tausende hoch zufriedene Kunden. Gerne übersenden wir Ihnen über die Hersteller ein Schleier Muster Ihres Wunschschleiers und beraten Sie auch ausführlich per Telefon vor Ihrem Kauf, so dass wir Ihnen Ihren Traumschleier zusammenstellen können. Hilfreich ist hier für uns immer ein Foto oder eine hinreichende Beschreibung Ihres Kleides.
Brautschleier oder Brauthut
Dem Brautschleier kommen bis heute die unterschiedlichsten Bedeutungen und
Wertigkeiten zu. Bei sehr traditionellen Hochzeiten
ist er ein Muss, denn er symbolisiert die Jungfräulichkeit der Braut. Vor allem
im katholischen Bayern wird der
Brautschleier deshalb heute noch sehr viel getragen. Bei den
meisten weißen Hochzeiten dient er jedoch mehr als romantisches Accessoire mit
einem hohen Dekorationswert. Viele Bräuter verzichten heutzutage aber auch ganz
auf den Schleier, da sie ihn antiquiert und nicht mehr zeitgemäß finden.
Betrachtet man die Historie des Schleiers, so erschließt sich schnell auch seine
tatsächliche, traditionelle Bedeutung. Im Christentum traten die Bräute
ursprünglich mit langem aufgelöstem Haar vor den Altar. Das Haar wurde wie ein
Schleier getragen und symbolisierte die bewahrte Unschuld und die
Jungfräulichkeit ebenso wie die Schönheit der Braut. Erst im vierten Jahrhundert
kommt der Schleier als Accessoire bei der Hochzeit ins Spiel. War er zu Anfang
bereits von weißer Farbe, so wurden zwischenzeitlich auch über lange Zeiten rote
Schleier getragen, die dann wieder von weißen Schleiern abgelöst wurden. Der
Brautvater führte die verschleierte Braut zum Altar und übergab sie dort ihrem
zukünftigen Ehemann. Dieser lüftete vor dem Altar den Schleier. Mit dieser
Tradition wurde symbolisch dargestellt, dass die Verfügungsgewalt über die Frau
nun vom Vater auf den Ehemann übergegangen war. Ungefähr seit dem Mittelalter
ist überliefert, dass der Schleier der Braut mit einem aus Blumen und Kräutern
geflochtenen Kränzchen auf dem Haupt befestigt wurde. Dieses Kränzchen
symbolisierte die Fruchtbarkeit und die Gesundheit.
Aus der römischen Kultur ist überliefert, dass die Braut in einen safranfarbenen
Schleier gehüllt vor den Altar tritt. Die Farbe Safran steht dabei
stellvertretend für das Feuer im Herd, dem in der römischen Kultur eine sehr
hohe praktische und rituelle Bedeutung zukam. Mit dem Tragen des Safranschleiers
zeigte die Braut an, dass sie nun Herrin über das heimische Feuer wurde, jedoch
auch, dass sie ihrem Ehemann und neuen Heim treu ergeben sein würde.
Heute sollte jede Braut ganz nach ihren eigenen Vorstellungen entscheiden, ob
sie im Brautschleier oder unverschleiert heiraten möchte. Eine
moderne Alternative zum Schleier bieten sehr große oder sehr kleine Hüte, die
einen schicken Kopfschmuck abgeben. Doch ebenso schön kann die Braut mit ins
Haar geflochtenen Blüten aussehen oder auch ohne jeglichen Kopfschmuck. Ob ein
Kopfschmuck gewählt wird, und wenn ja dann welcher, bleibt ganz dem modischen
und traditionellen Empfinden der Braut überlassen. Dabei wird jedoch auch häufig
bei sehr modernen Bräuten in sehr ausgefallenen und wenig traditionellen
Brautkleidern der Schleier gesehen. Ebenso wie bei vielen traditionell
gekleideten Bräuten der Schleier nicht vorhanden ist, ohne dabei aber optisch zu
fehlen.
Sucht man sich an den modischen Vorstellungen der Top Designer zu orientieren um
die Frage Schleier, Hut oder gar nichts zu klären, so entdeckt man ebenfalls
keine einheitliche Linie. Im Gegenteil: Hier wird so wild kombiniert, dass man
sich erst recht wundern muss. Ein tülliger, sehr verspielter Schleier zum
ansonsten eher strengen Brautkostüm. Puffärmelige, ausladende Gewänder, die mit
Hüten kombiniert werden. Alles scheint möglich. Die gute Nachricht daran ist
eindeutig, dass modisch wohl erlaubt zu sein scheint, was Spaß macht und was
gefällt. Auf vermeintliche Konventionen muss die moderne Braut von heute also
keine übertriebenen Rücksichten mehr nehmen.
Der moderne und festliche Brauthut
Wer auf den Schleier ganz verzichten möchte, für den ist in jedem Fall ein eleganter Brauthut eine praktische Alternative. Passt er farblich und stilistisch zum Hochzeitskleid, so ist er optisch in jedem Fall eine Bereicherung. Vor allem Bräute, die nicht mehr ganz so jung sind, verzichten gerne auf den die Jungfräulichkeit symbolisierenden Schleier, da sie ihn als unpassend empfinden. Ein schicker Hut dagegen ist ein klassisches Accessoire, mit dem man immer gut aussieht und festlich gekleidet erscheint. Allerdings hat der Hut auch Nachteile, denn nicht alle Hüte sitzen gleichermaßen frisurfreundlich auf dem Kopf. Bedenken Sie bei der Wahl des Hutes, dass Sie ihn bei der kirchlichen Trauung ablegen sollten, da Hüte bei der Trauung traditionell von der Kirche nicht erwünscht sind. Er muss also so gewählt sein, dass Ihre Frisur darunter auch nach dem Ablegen des Hutes noch ansehnlich erscheint. So manche komplizierte Flecht- oder Hochsteckfrisur und auch viele Varianten mit Blüten lassen sich nicht gut mit Hüten kombinieren. Wenn Sie sich für einen Hut entscheiden, sollten Sie die Frisurfrage daher am besten rechtzeitig klären. Ihr Friseur wird Sie zu diesem Thema sicher gern und gut beraten können.